Pressemitteilung

Renner: Bundesverdienstkreuz für Igor Levit erhebt „linke Haltung“ zur Staatsräson

Berlin, 24. September 2020. Zur Auszeichnung des Pianisten Igor Levit mit dem Bundesverdienstkreuz durch Bundespräsident Steinmeier äußert sich der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Martin E. Renner:

„Igor Levit twitterte 2015 in Bezug auf Mitglieder der AfD wörtlich: ‚Menschen, die ihr Menschsein verwirkt haben‘. Zu Gast in einer bekannten deutschen Talkshow im November 2019 verteidigte er diese Aussage erneut. Dass der Bundespräsident ausgerechnet diesen Herrn mit dem Verdienstkreuz auszeichnen wird, steht sinnbildlich für den drohenden Zerfall unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Als Demokrat hätte man hier Aktivitäten des Verfassungsschutzpräsidenten erwartet, nicht aber des Bundespräsidenten. Wenn eine offen totalitäre, menschenverachtende Stimme, die unserem Art. 1 GG diametral widerspricht, nunmehr von höchster staatlicher Stelle geehrt werden soll, so erhebt man ‚linke Haltung‘ zur Staatsräson und dokumentiert zugleich öffentlich, dass Grenzüberschreitungen nicht nur toleriert, sondern gar preisverdächtig statt strafbewehrt sind.

Die Werte unseres Grundgesetzes, der Geist unserer Demokratie hat in seiner Klarheit zu gelten – es darf dort keine ‚linke Haltung‘, oder einen linken Filter geben, durch den man zu schauen hat. Genau diese Sichtweise aber soll unserer Gesellschaft dieser Tage übergestülpt werden – und nunmehr mit Auszeichnungen bedacht werden. Man denke in diesem Zusammenhang auch an den Walter-Lübcke-Demokratiepreis für die hochstilisierte ‚Haltungs-Ikone‘ Dunja Hayali.

Das Motto der Verleihung zum Tag der Deutschen Einheit soll ‚Vereint und füreinander da‘ lauten. Dabei wird für jedermann deutlich, dass längst ‚Links vereint und miteinander gegen rechts‘ das wahre Alltags-Motto nicht nur unseres Bundespräsidenten zu sein scheint. Dazu passt auch sein Werbe-Engagement für offen linksextreme Musiker.“

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