Keine Wiederaufbauhilfe für Syrien
Keine Wiederaufbauhilfe für Syrien
Berlin, 30. März 2026. Zur Zusage von Außenminister Wadephul, Deutschland werde Syrien beim Wiederaufbau unterstützen, erklärt der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier:
„Außenminister Wadephul verkauft den Deutschen eine gefährliche Illusion. Das angebliche wirtschaftliche Potenzial Syriens ist nichts weiter als ein vorgeschobenes Argument, um eine politisch nicht vermittelbare Annäherung an einen früheren Dschihadistenführer zu rechtfertigen. Wer hier von Geschäftschancen, florierendem Handel und deutschen Investitionen schwärmt, blendet die Realität bewusst aus. Wenn Wadephul und die Bundesregierung es mit dem Wiederaufbau Syriens ernst meinen, dann gibt es nur eine Antwort: Syrer, die sich in Deutschland aufhalten, müssen in ihr Heimatland zurückkehren und dort beim Wiederaufbau mitwirken. Es ist nicht Aufgabe deutscher Steuerzahler, Milliarden für den Wiederaufbau eines fremden Staates bereitzustellen, während sich zugleich Hunderttausende Syrer weiterhin in unserem Sozialsystem befinden. Die Schutzgründe für die in Deutschland befindlichen Syrer sind entfallen. Sie müssen nun umfassend zurückgeführt werden. Als Fraktion sagen wir: keine deutsche Wiederaufbauromantik für Damaskus, keine neuen finanziellen Zusagen und keine wirtschaftspolitischen Luftschlösser. Wer Syrien stabilisieren will, muss dafür sorgen, dass Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren und ihr Land selbst wiederaufbauen.“
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